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Ernährungssouveränität

Eingeackerter Spargel, verfaulende Erdbeeren …

Trotz viel Idealismus und Hilfsbereitschaft unabwendbar?

Mit diesem Beitrag möchte ich einen ersten Überblick über die aktuelle Lage geben, wie ich sie in meiner derzeitigen Tätigkeit erlebe. Gleichzeitig will ich euch damit einladen mir eure Sicht der Dinge mitzuteilen, mit mir in Austausch und Diskurs zu treten. Ich möchte viele verschiedene und kontroversielle Sichtweisen kennenlernen und Antworten auf zahlreiche Fragen und Zusammenhänge finden.

Beginnen wir also mit einer Erklärung zur aktuellen Faktenlage aus meiner Sicht.

Rund 7.000 Freiwillige haben sich auf der Plattform dielebensmittelhelfer.at registriert und wollen der heimischen Landwirtschaft helfen. Bis zu 15.000 Saisoniers aus Rumänien, Polen, der Ukraine und anderen Ländern fehlen heuer, da sie corona-bedingt nicht nach Österreich reisen dürfen. Fast jeder größere Gemüsebauer hat außerdem über eigenen Websites angefangen Helferinnen und Helfer zu suchen. Die Resonanz ist auch dabei groß und auf den ersten Blick wirkt das alles erfreulich. Die Realität zeigt aber ganz schnell ein anderes Gesicht. Es ist eine Tatsache, dass gut gemeint noch lange nicht gut geholfen ist.

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Kochen mit Botschaft: The Jungle Chef

Extrem beeindruckend ist Kochen für mich dann, wenn es ganz offensichtlich mehr bewirkt als nur uns zu ernähren. Und damit meine ich nicht nur Geschmack und Freude – damit meine ich Sinn und Identität zu stiften. Einer, der das ganz sicher macht ist Charles Toto, genannt Jungle Chef, aus Papua. Sein Konzept ist nicht nur cool und einzigartig, er leistet einen unbeschreiblich wichtigen Beitrag zur Ernährungssouveräntität. Er serviert Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Geschmack und Bewusstseinsbildung auf einem Teller.

Bei der Terra Madre Konferenz in Turin 2018 durfte ich ihn erleben.

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Wie man ein Huhn filetiert

... und warum man ein ganzes Huhn verarbeiten sollte!
Sechs Monate keine Zeile! Aber die Lebensmittelwelt ist nicht so nachhaltig geworden, dass es keine Anregungen und kritischen Betrachtungen mehr gäbe, über die es sich lohnt zu berichten. Ich überwinde also meine Schreibhemmung und wähle heute ein Thema das mir wirklich schon lange am Herzen liegt: ein ganzes Huhn zu filetieren. Wir sollten uns angewöhnen, wenn wir Fleisch essen, ganze Tiere zu verarbeiten. Das ist nachhaltiger, ökonomischer und auch sozial fairer.
Warum sozialer?

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Back to food – zurück zur Tradition!

#foodvie Und dann war es plötzlich so weit: Ich hatte eine Zusage für einen Platz beim Foodcamp – dem Olymp der österreichischen FoodbloggerInnen. Und das, obwohl ich mich gar nicht als Foodblogger verstehe – mal ehrlich meine Rezeptliste am Blog ist überschaubar klein. Aber meine Form, Nachhaltigkeit zu verbreiten ist auf Lebensmittel fokussiert und somit haben Dani und Nina von der Coolinary Society mir einen Platz zugeteilt – und: ich durfte auch am Nachmittag eine Session halten :-). Danke den beiden unermüdlichen Organisatorinnen!

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Globaler Veganismus: der Wolf im Schafspelz!

#foodvie Angeregt durch einen Vortrag von Melanie Joy mit ihrer Motivforschung zu „Karnismus und einer veganen Zukunft“, sowie durch aktuelle Zahlen zum Soja-Anbau für meinen Gastvortrag an der FH Joanneum Graz, geht mir eine Frage nicht mehr aus dem Kopf:  Welche Konsequenzen hätte der komplette Tierprodukte-Verzicht auf das Ökosystem im alpinen Raum?  Weiterlesen „Globaler Veganismus: der Wolf im Schafspelz!“

Fighting for Food Education

 

Jamie Oliver kämpft mit einer weltweiten Petition und bei den G 20 PolitikerInnen um das Menschrecht für „Ernährungsausbildung für Kinder“.

Wir alle sollten ihn unterstützen!

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Spontan erntefrisch

Nichts macht mehr Lust auf Essen, Kochen und Genuss als eine oder mehrere unwiderstehlich frische, reife Zutat(en) . Wissen Menschen in Großstädten eigentlich, wie das so ist, mit erntefrischem Obst & Gemüse?

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Der Boden, der uns nährt…

Es ist mir ein echtes Anliegen, dass wir hier auch einmal vom Boden sprechen. Der Boden, auf dem all das wachsen und gedeihen soll, was uns ernährt. Welche Beachtung bekommt er von uns “modernen“ Menschen? Er wird ausgelaugt durch Monokulturen, aufgepeppt mit (Kunst)Dünger, verdichtet und zu Tode gewalzt durch Landmaschinen, mit Herbiziden vergiftet, damit nur selektiv das wächst, was der Mensch zu brauchen glaubt, etc. etc. – die Liste der Bodenverbrechen ist lang. 2015 hat die Unesco das internationale Jahr der Böden ausgerufen http://www.fao.org/soils-2015/en/ – vielleicht ein erster Anstoß dafür, dass wir Menschen einmal darüber nachdenken, was wir den Böden zumuten und antun und was wir aber gleichzeitig von den Böden erwarten und ihnen ganz selbstverständlich abverlangen: unsere tägliche Nahrung.

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SlowFood, Lavazza und Ernährungssouveränität!

Ernährungssouveränität für Afrika – Erfolg auf ganzer Linie!

Nach langer Schaffenspause möchte ich die gastrosophischen Themen der letzten zwei Monate endlich aufarbeiten und niederschreiben. Ende Oktober war der zweijährig wiederkehrende Salone del Gusto mit der Terra Mare Konferenz. Beginnen möchte ich dabei mit einem besonders schönen und sehr erfolgreichen Projekt von Slow Food Africa. Vor 4 Jahren wurde in Pollenzo und Turin der Grundstein zu einem Projekt der gelebten Ernährungssouveränität gelegt:

10.000 Food Gardens for Africa

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