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Ökologische Landwirtschaft

Regional ist niemals die kleine Schwester von Bio

„Bei uns gibt es keine Monokulturen. Die österreichischen Bauern arbeiten eh alle umweltschonend. Wir haben doch ÖPUL und die gute landwirtschaftliche Praxis.“ Solche Aussagen hört man in Österreich immer wieder, wenn es darum geht zu begründen, warum jemand meint es wäre nicht nötig Bio zu kaufen oder zu verwenden – regional wäre auch ökologisch genug.

Leider stimmt das nicht. Nur wer Bio verwendet, kann sich darauf verlassen, dass ein Minimum an Öko-Standards eingehalten wird und wirklich naturnah gearbeitet wird – also z.B. keine chemisch-synthetischen Spritzmittel verwendet werden und keine mineralischen Düngemittel (Kunstdünger). Viel zu oft spricht man bei Ökologie über Transportkilometer statt über die großen Schäden, die durch die Verwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden und Kunstdünger entstehen.

Was Sie über Pestizide bzw. Pflanzenschutz wissen sollten.

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Jetzt mal ehrlich

Warum für Klimaschutz die Landwirtschaft ändern?
So schlimm sind doch unsere Methoden nicht, oder?

Also 5 vor 12 sollten wir endlich die wesentlichen Kriterien für Klimaschutz ehrlich beim Namen nennen und nichts mehr mit statistischen Rechenkünsten beschönigen. Die globale Landwirtschaft ist mit ca. 24% der 2. größte Emittent von Treibhausgasen, nach dem Energiesektor. Das ist die Wahrheit, auch wenn viele offizielle Statistiken uns z.B. für Österreich und Deutschland etwas anderes erklären. Warum EU-Länder niedrigere Zahlen vorweisen können? Ganz einfach: in europäischen Ländern werden aufgrund von EU Richtlinien die Emissionen ohne Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft (land use, land use change and forestry – LULUCF) ausgewiesen.

Unterschiedliche Berechnungsmodelle können die Tatsachen auch nicht ändern. Eine Agrarwende ist unpopulär aber dringend notwendig.

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